AMERICAN PAINTINGS

 

1985 reiste Sieber nach Amerika und lebte einige Zeit in Arizona.

Das reale Leben in den USA, war geprägt von Drogen, Straßenbanden, soziales Elend, Fastfood, Verfettung, Waffen, Auto- und Konsumwahn und weit entfernt vom klischeehaften Nachkriegsamerika, dessen Subkultur (Comics, Musik, Film) Siebers Jugend geprägt hatten.

In Arizona begann sich die Wahrnehmung, des angehenden Künstlers, zu verändern.

Er beschäftigte sich mit dem verzerrten Realismus in der Subkultur amerikanischer Vergangenheit.

Die Verklärung durch Zeit und idealisierte Verneblungen zu stereotypischen Charakteren.

(So wie schon in den Themengruppen „FEVER – Das verzerrte Bild der Musikgeschichte“ und „GANGSTERBALLADEN - Gewalt in der Verschmelzung von Fiktion und Realität“).

 

In der Themengruppe AMERICAN PAINTINGS setzt er sich intensiv mit dem privaten amerikanischen Leben in den 50 / 60 er Jahren, auseinander.

Eine surreale Welt voll subtiler Gewalt, obskur, kitschig, attraktiv bis albern, abstrakt und

mit einer unfreiwilligen Komik. Ideal und Vorbild der westlichen Zivilisation.

Grundlage dafür sind reale private Studien und Vorlagen die Sieber über Jahre gesammelt

und archiviert hat.

Gemälde  2017